ADHS

Diagnostik und 
Therapie der ADHS bei Erwachsenen

In meiner Praxis biete ich sowohl Diagnostik als auch Therapie für die Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts)störung an.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über ADHS und mein Angebot zur ADHS. Klicken Sie sich gern direkt zu dem Abschnitt, der Sie interessiert:

 

Diagnostik und Therapie können sowohl in meiner Praxis in Heidelberg als auch – sofern fachlich sinnvoll – per Videosprechstunde erfolgen.

 

Bei Fragen zur Diagnostik, zum Ablauf oder zu den Kosten können Sie mich gerne kontaktieren. 

 

Was ist AD(H)S?

Die AD(H)S geht mit einer Sammlung von seit der Kindheit bestehenden Besonderheiten einher, insbesondere

  •  in der Lenkung der Aufmerksamkeit
  • in der Verarbeitung von Informationen und Reizen
  • und in der Regulation des allgemeinen Handlungs- und Bewegungsdrangs
  • und konkreter Handlungsimpulse.

Krank oder nur anders?

Diese Besonderheiten können in sehr unterschiedlichen Ausprägungsgraden auftreten und sind nur dann als eine Krankheit zu sehen, wenn sie zu deutlichen Problemen im Alltag, zum Beispiel 

  • bei der Arbeit
  • bei der allgemeinen Organisation und Gestaltung des eigenen Lebens
  • oder in zwischenmenschlichen Beziehungen führen.

Dabei können Probleme manchmal verdeckte Zusammenhänge mit der AD(H)S aufweisen, insbesondere, wenn andere psychische Probleme die ADHS begleiten.

Leben mit ADHS

Erwachsene Menschen mit ADHS haben häufig Probleme damit, 

  • ihre Wahrnehmung, 
  • Aufmerksamkeit 
  • und Konzentration zu steuern, 

was dazu führen kann, dass sie sich in Situationen 

  • leicht abgelenkt, 
  • von den Reizen der Umgebung über- oder unterfordert 
  • und von langen, umfangreichen Aufgaben gelangweilt oder genervt fühlen. 

Auch erleben Erwachse mit ADHS oft 

  • eine innere oder äußere Unruhe, 
  • Organisations- und Zeitmanagementschwierigkeiten 
  • und Probleme bei Entscheidungen, insbesondere dann, wenn kurz- und langfristige Konsequenzen miteinander im Konflikt stehen.

Ich bin doch kein Kind mehr

Manchmal wird eine ADHS in der Kindheit nicht erkannt, insbesondere bei Frauen und bei Menschen mit einer eher gering ausgeprägten körperlichen Unruhe kann das vorkommen. 

Und manchmal dauert eine in der Kindheit bereits festgestellte und behandelte ADHS bis ins Erwachsenenalter an, verändert ihre Form oder verstärkt sich in bestimmten herausfordernden Situationen.

Wann kann eine ADHS-Diagnostik sinnvoll sein?

Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Sie beispielsweise:

  • sich leicht ablenken lassen oder Schwierigkeiten haben, Aufgaben zu Ende zu bringen,
  • häufig Termine, Fristen oder Alltagsaufgaben vergessen,
  • unter innerer Unruhe oder Gedankenrasen leiden,
  • große Schwierigkeiten mit Organisation und Selbstmanagement haben,
  • schon seit Ihrer Kindheit das Gefühl haben, „anders zu funktionieren“ als andere Menschen,
  • sich fragen, ob hinter langjährigen Konzentrations- oder Motivationsproblemen eine ADHS stehen könnte

Ablauf der Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt in mehreren Schritten und orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien.

Hierzu gehören unter anderem:

  • eine ausführliche Anamnese
  • strukturierte diagnostische Interviews
  • standardisierte Fragebögen
  • die Erfassung möglicher ADHS-Symptome in Kindheit und Erwachsenenalter
  • die Berücksichtigung möglicher anderer psychischer oder körperlicher Ursachen der Beschwerden

Kosten und Erstattung

Als Privatpraxis kann ich Ihnen leider keine Diagnostik anbieten, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Die Kosten können selbst getragen oder bei Ihrer privaten Krankenversicherung / Beihilfe eingereicht werden. Beachten Sie hierzu, dass ich eine Vorab-Klärung der Kostenübernahme unbedingt empfehle. Eine genauere Aufstellung des Ablaufs und der Kosten, die Sie auch zur Kostenklärung mit Ihrer Versicherung verwenden können, finden Sie:

Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter

ADHS kann mit unterschiedlichen Herausforderungen verbunden sein, beispielsweise im Beruf, Studium, in Beziehungen oder im Selbstwertgefühl. Gleichzeitig entwickeln viele Betroffene im Laufe ihres Lebens wirksame Bewältigungsstrategien und besondere Stärken.

Im Rahmen einer Verhaltenstherapie können unter anderem folgende Themen bearbeitet werden:

  • Umgang mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen
  • Zeitmanagement und Organisation
  • Prokrastination und Aufschiebeverhalten
  • Emotionsregulation
  • Selbstwertprobleme
  • Stressbewältigung
  • Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen

Individuelle Zielfindung

Die Behandlung wird dabei immer individuell auf Ihre persönliche Situation und Ihre Ziele abgestimmt.

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